Religionspädagogisches Konzept

Wir sind ein Teil der katholischen Kirchengemeinde Lauf-Sasbachtal. Dies wird im Umgang miteinander und im Alltag sichtbar und erlebbar.

Der pastorale Auftrag in unserer Einrichtung ist…

  • ein Ort der Begegnung und Gemeinschaft sein (Kainonia)
  • Bildung, Betreuung und Erziehung als familienergänzende Hilfe zu verstehen (Diakonie)
  • den Kindern und deren Familien den christlichen Glauben zu eröffnen (Martyria)
  • ein Ort für christliche Feste und Feiern zu sein (Leiturgia)

Wo wird der pastorale Auftrag sichtbar?

Unser Kindergarten schafft unterschiedliche Begegnungsmöglichkeiten für die Familien: z.B. Elternabende, Elternecke, Bastelabende, Feste, Familiengottesdienste (in Kooperation mit Krippe St.Anna, der Grundschule, der Pfarrgemeinde…), christliche Feste im Jahreskreis…

Vielfältige religiöse Erfahrungen im Alltag finden in unserer Einrichtung alters- und entwicklungsentsprechend statt. Hierbei steht das Kind mit seinen persönlichen Erfahrungen und Möglichkeiten im Vordergrund.

Aus christlicher Überzeugung heißen wir jeden Menschen mit seinen eigenen Einstellungen, mit seinen Fragen, Sicherheiten und Unsicherheiten willkommen. Dies gilt insbesondere auch für die unterschiedlichen Haltungen in religiösen Fragen. Religionssensibel zu sein, bedeutet für uns: Jedem Menschen wohlwollend zu begegnen und nicht zum Ziel zu haben, ihn überzeugen zu wollen.

Die Vermittlung des christlichen Glaubens zeigt sich vor allem in unserer Haltung mit der wir den Kindern begegnen: Jedes Kind wird in seiner Individualität und Lebensgeschichte herzlich aufgenommen. In der Gemeinschaft werden Mitgefühl und Werte gelebt.

Religion ist Bestandteil der Lebenswelt von Kindern. Wir leben Religion einerseits im täglichen Umgang, andererseits bieten wir verschiedenste Möglichkeiten, um mit Kindern und Eltern zu religiösen Themen ins Gespräch zu kommen. Natürlich sind die Angebote dem Alter entsprechend angepasst.

 

Mit der Bibel Gott und die Welt erfahren…

… biblische Geschichten werden mit dem Alltagsleben der Kinder verknüpft. Eglifiguren und die sinnesorientierte Pädagogik nach Franz Kett unterstützen uns dabei.

Mit den Kindern die Kirche entdecken…

… nicht nur zu Gottesdiensten besuchen wir die Kirche. Der Kirchenraum wird erforscht und somit die Symbole und Gegenstände kennengelernt.

Der christliche Jahreskreis begleitet uns…

… kirchliche Feste sind Höhepunkte im Kirchenjahr. Auch auf den ersten Blick nicht-religiöse Feste wie Geburtstag und Abschied bieten Ansatzpunkte für religionssensible Erziehung.

Rituale begleiten uns durch den Alltag…

… Rituale geben Sicherheit, schaffen Vertrauen und bieten Orientierung. Jedes Kind wird wahrgenommen und begrüßt. Auch Gebete und religiöse Lieder sind fester Bestandteil unseres Alltags.

Wir sind vom Mehrwert der religiösen Erziehung für ein gelungenes und glückliches Leben überzeugt. Unser Beitrag bei der Hinführung der Kinder zur christlichen Glaubenswelt ist kein zusätzliches, sondern ein alles durchdringendes Element unserer Arbeit. Wir pädagogischen Fachkräfte verstehen uns dabei als Glaubensvorbilder, die sich gemeinsam suchend und fragend mit den Kindern nach Gott ausstrecken.

Das bedeutet für unsere Arbeit:

  • Wir setzen uns aktiv mit unserem eigenen Glauben und unserer Glaubensbiografie auseinander.
  • Wir bezeugen die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes, indem wir jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen annehmen und wertschätzen.
  • Wir pflegen die katholischen Bräuche im Kirchenjahr und feiern Gottesdienste.
  • Wir vermitteln unseren Kindern biblische Geschichten und Heiligenlegenden.
  • Wir beten mit unseren Kindern und bringen dabei unseren Alltag und unser persönliches Leben mit Gott ins Gespräch.